Nachtrag: zum Tod von Adrian de Silva (1966-2023)
1Wir trauern um unseren Freund, Kollegen und Mitherausgeber Adrian de Silva, der am 13. Juni 2023 am Tag nach der Fertigstellung der Druckvorlage dieses Bandes gestorben ist.
2Die gemeinsame Arbeit an diesem Projekt zur Würdigung von Josch Hoenes, mit dem Adrian de Silva besonders eng verbunden war, lag ihm sehr am Herzen. Selbst als er schon mit seiner schweren Krankheit kämpfte, setzte er sich weiterhin für das Projekt ein und beteiligte sich, wo er nur konnte. So war es ihm auch wichtig, dass wir die Einleitung im August 2022 als Herausgeber noch gemeinsam verfassen konnten. Zum damaligen Zeitpunkt war er bereits schwer erkrankt; es war jedoch noch nicht absehbar, dass er an dieser Krankheit sterben würde, und schon gar nicht, dass so bald. Wir belassen die Einleitung, die Angaben zu den Mitwirkenden und alle weiteren Beiträge in diesem Band in der ursprünglichen Fassung, die Adrian de Silva mit autorisiert hat.
3Als im Kolleg_innenkreis sehr geschätzter Mitarbeiter der Universität Luxemburg war Adrian de Silva derjenige, der Melusina Press für die Veröffentlichung gewinnen konnte und als Bindeglied zwischen dem Verlag und dem Projektteam (neben den Herausgebern auch Tomka Weiß, der die graphische und künstlerische Gestaltung übernommen hat) für die engagierte Zusammenarbeit aller an diesem besonderen Buchprojekt gesorgt hat. Dass er das fertige Buch selbst nicht mehr in den Händen halten konnte, schmerzt uns daher besonders.
4Ebenso wie Josch Hoenes hinterlässt Adrian de Silva ein unvollendetes Werk von unschätzbarer Bedeutung für die Trans Studies. Seine Texte werden bleiben und uns und viele andere weiter inspirieren. Er selbst fehlt uns jetzt schon – als Kollege, als Mitstreiter in unseren Reihen, und als Freund.
5
6Stuttgart und Berlin, Robin Bauer, Utan Schirmer und Tomka Weiß im Juni 2023