Autor*innenbiografien
Anne Baillot ist seit 2017 Professorin für Germanistik und Digital Humanities an der Le Mans Université (Frankreich) und seit 2024 beim DARIAH-ERIC als Researcher in Residence tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen wissenschaftliche digitale Editionen, Netzwerkforschung, Ideen- und Literaturgeschichte, sowie das Themenfeld des ökologischen Fussabdrucks digitaler Technologien.
Claudia Bamberg ist Co-Geschäftsführerin am Trier Center for Digital Humanities und leitet den Forschungsbereich Digitale Edition und Lexikographie. Im Projekt LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften arbeitet sie in den Teilprojekten 1 und 2 mit. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. digitale Brief- und Übersetzungseditionen sowie die Literatur der Romantik und der Wiener Moderne.
Toni Bernhart ist Professor für Neuere deutsche Literatur am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die deutschsprachige Literatur vom 18. bis zum 21. Jahrhundert, Wissenschaftsgeschichte der Digital Humanities, Quantitative Literaturwissenschaft, Auditivität und Akustik sowie Medienarchäologie.
Theresa Blaschke ist seit 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Digital Humanities/Data Science im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Marburg. Sie schloss 2010 ihr Magisterstudium der Altorientalistik und Arabistik an der Universität Leipzig ab, wo sie auch 2017 zum Thema „Euphrat und Tigris im Alten Orient“ promovierte. Von 2016 bis 2021 arbeitete sie im Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuz im Fachbereich Internationale Suche. 2024 schloss sie ihr Masterstudium der Cultural Data Studies an der Universität Marburg ab.
Nicole Braida war bis 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Filmwissenschaft im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Mainz. Sie erlangte ihren Bachelor of Arts 2010 im Fach Archäologie an der Universität Padua und 2013 an der Universität Frankfurt einen International Master of Arts in Film and Audiovisual Media. Danach war sie ebenda im Graduiertenkolleg Konfigurationen des Films wissenschaftliche Mitarbeiterin und promovierte 2021 mit der Arbeit „Migrating through the Web: Interactive Practices about Migration, Flight and Exile“.
Thomas Burch ist Geschäftsführer und Leiter des Forschungsbereichs Softwaresysteme und Forschungsinfrastrukturen am Trier Center for Digital Humanities.
Elisabeth Burr, Universitätsprofessorin i.R. an der Universität Leipzig, hatte bis 2019 die Professur für französische, frankophone und italienische Sprachwissenschaft inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Geschichte der Sprachbetrachtung (einschl. Wissenschaftsgeschichte), Korpuslinguistik & Linguistik des Sprechens (einschl. Korpus-Design, Korpus-Theorie, Korpus-Markup, Korpus-Analyse), Konstruktion von Gender in der Linguistik, in Grammatiken und im Sprachgebrauch, Mehrsprachigkeit in digitalen und wissenschaftlichen Räumen – alle mit Digital Humanities Perspektive integriert.
Frederik Elwert ist außerplanmäßiger Professor am Centrum für religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Religionswissenschaftler und Soziologe und hat zu den Themen Religion und Migration, Evangelikalismus in Europa und Methoden der empirischen Religionsforschung gearbeitet. In den letzten Jahren hat er Methoden der digitalen Geisteswissenschaften auf verschiedene Bereiche der Religionswissenschaft angewandt, von religiösen Online-Foren bis hin zu buddhistischer Kunst Südasiens.
Christian Fuhrmeister: Lehramtsstudium in Oldenburg (Kunst und Englisch), 1998 Promotion in Hamburg mit einer Arbeit zur Materialikonographie, Volontariat am Sprengel Museum Hannover, Geschäftsstelle Department Kunstwissenschaften LMU München. Seit 2003 Mitarbeiter am Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Er habilitierte sich 2013 an der LMU München (2020 Apl. Prof.). Arbeitsschwerpunkte: Kunst, Architektur und Geschichte der Kunstgeschichte 19.–21. Jhd., inklusive Kriegsgräber, Provenienzforschung, Kunst im Nationalsozialismus und ‚Betriebssystem Kunst‘.
Till Grallert ist ein Digital Humanist und Sozial- und Medienhistoriker des östlichen Mittelmeerraumes. Seit 2023 leitet er das Methods Innovation Lab für eine zeitgenössische Geschichtswissenschaft an der HU Berlin (NFDI4Memory). Er hat in Berlin und London Islamwissenschaft, Judaistik und Geschichte studiert und ist mit einer Arbeit über die Straßen von Damaskus promoviert worden. Seine Forschungsinteressen gelten den Herausforderungen einer datafizierten Geschichtswissenschaft, globalen, multilingualen Digital Humanities und der epistemischen Gewalt des post-digitalen Zeitalters.
Johannes Griebel ist seit 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der IT-Abteilung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte, München. Er studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte sowie Frühchristliche und Byzantinische Kunstgeschichte in München und Köln und wurde 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität München promoviert. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der digitalen Kulturvermittlung und des Forschungsdatenmanagements.
Malte Hagener ist seit 2010 Professor für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Geschichte, Theorie und Ästhetik des Films an der Philipps-Universität Marburg. Zuvor war er Vertretungsprofessor für Filmwissenschaft an der Universität Bochum und Akademischer Rat an der Universität Lüneburg sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Jena. Er studierte Medien, Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Hamburg, an der Norwich University und der Universiteit van Amsterdam, wo er auch promovierte. Seit 2020 ist er geschäftsführender Direktor des Marburg Center for Digital Culture and Infrastructure.
Vinzenz Hediger ist seit 2011 Professor für Filmwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor war er Inhaber des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhls für Theorie und Geschichte bilddokumentarischer Formen an der Universität Bochum. Er studierte Philosophie, Amerikanistik und Filmwissenschaft an der Universität Zürich, wo er auch promovierte. Seit 2017 ist er Mitglied der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Klasse der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz.
Jürgen Hermes ist seit der Gründung 2017 Geschäftsführer des Instituts für Digital Humanities (IDH) an der Universität zu Köln und damit u. a. verantwortlich für Studienberatung und Studiengangsentwicklung. Er betätigt sich außerdem seit 2002 wissenschaftlich in unterschiedlichen Bereichen der Digital Humanities, u. a. Toolentwicklung für die Public Humanities, Einsatz von Sprachtechnologien (maschinelle Lernverfahren, LLMs) in den Geisteswissenschaften, Analyse historischer Chiffren und Open Science. Promoviert hat er 2012 zum Thema „Textprozessierung: Design und Applikation“.
Maria Hinzmann arbeitet am Trier Center for Digital Humanities im Projekt LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften, wo sie für die domänenübergreifende Modellierung geisteswissenschaftlichen Wissens und die Integration und Föderation von Linked Open Data-Ressourcen zuständig ist.
Susanne Kabatnik ist Juniorprofessorin für Digitale Lexikographie an der Universität Trier im Bereich Digital Humanities. Sie ist Co-Sprecherin des Verbundprojekts LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften und forscht im Teilprojekt 1 zum historischen Pandemiewortschatz. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen u.a. die Korpuslinguistik und die medizinische Kommunikation.
Katharina Kauth ist seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Filmwissenschaft im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Frankfurt. Sie studierte bis 2019 in Mainz und in Melbourne im Bachelor Film- und Publizistikwissenschaft und schloss diesen mit einer Auszeichnung für ihre Abschlussarbeit zum Kino von Taika Waititi ab. Danach studierte sie bis 2024 den Master Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg und der Roskilde Universitet, welchen sie mit einer Arbeit zur deutschen Kinofilmförderung beendete.
Anne Klee ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Trier Center for Digital Humanities und beschäftigt sich im Projekt LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften mit Themen der Digitalen Lexikographie sowie mit der Aufbereitung und Vernetzung von Daten als Linked Open Data im Semantic Web.
Rabea Kleymann ist seit 2023 Juniorprofessorin für Digital Humanities an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz. Zu ihren Forschungsgegenständen gehören Mixed Methods-Ansätze, geisteswissenschaftliche Forschungsdaten und infrastrukturelle Settings. Rabea Kleymann widmet sich den Logiken geisteswissenschaftlicher Erkenntnisproduktion im digitalen Wandel. Dabei interessiert sie sich vor allem für die Verschränkung von theoretischen Konzepten und kritischen Praktiken. Ein Schwerpunkt liegt u. a. auf der Untersuchung generativer Sprachmodelle unter einem interpretativen Paradigma.
Fabian Kling ist seit 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Filmwissenschaft im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Mainz. 2017 schloss er sein Bachelorstudium Medien Design an der DHBW Ravensburg ab und arbeitete nach seinem Abschluss in der Werbebranche. 2022 erlangte er seinen Master of Arts im Fach Mediendramaturgie mit der Arbeit „Die digitale Kartografie als Methode der Filmhistoriografie – Konzeption und Gestaltung einer digitalen Karte als biografisches Quellenverzeichnis“ an der Universität Mainz, wo er seitdem als wissenschaftlicher Mitarbeiter forscht und lehrt.
Stephan Klingen studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Volkskunde und wurde 1993 in Bonn promoviert. Nach einem Werkvertrag an der Anhaltischen Gemäldegalerie in Dessau war er von 1995 bis 2024 Mitarbeiter am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, zunächst übernahm er die Leitung der IT und 1999 auch der Photothek des Hauses. Er war an zahlreichen Projekten in den Digital Humanities und in der Provenienzforschung beteiligt.
Thekla Kluttig leitet seit 2020 das Staatsarchiv Leipzig, eine Abteilung des Sächsischen Staatsarchivs. Nach dem Geschichtsstudium in Bonn und Hamburg legte sie 1995 ihre Dissertation zu Parteischulung und Kaderpolitik der SED vor. Ab 1995 absolvierte sie das Referendariat für den höheren Archivdienst und war seit 1997 in verschiedenen Funktionen in der Sächsischen Archivverwaltung tätig. 2014 bis 2016 gehörte sie dem GEWISS-Beirat (BürGEr schaffen WISSen) zur Entwicklung einer Citizen Science Strategie 2020 für Deutschland an.
Mareike König ist seit 2021 stellvertretende Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Paris. Sie wurde 1999 an der Universität Rostock im Fach Geschichte promoviert und erwarb 2006 einen Master in Informations- und Bibliothekswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2012 war sie Mitbegründerin des deutschsprachigen Blogportals für die Geisteswissenschaften de.hypotheses, das sie seither leitet. Ihre Forschungsinteressen umfassen die deutsch-französische Geschichte des 19. Jahrhunderts sowie die digitale Geschichtswissenschaft.
Natalie Kraneiß promoviert am Institut für Arabistik und Islamwissenschaft der Universität Münster zur Produktion von genealogischem Wissen in islamischen Gesellschaften der Frühen Neuzeit. Ihre Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Praktiken und Formen der Wissensproduktion, Bibliotheksgeschichte, Manuskriptkultur und digitale Geisteswissenschaften.
Susanne Kurz ist seit 2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Digital Humanities an der Universität zu Köln und seit 2008 für das IT-Zertifikat der Philosophischen Fakultät verantwortlich. Ihre Interessen liegen zum einen in zukunftsorientierten Methoden für agiles und interdisziplinäres Lehren und Lernen, insbesondere in digitalen Umgebungen, und zum anderen im Bereich Vertrauen und Trustmanagement in akademischen digitalen Räumen unter besondere Berücksichtigung von Auswirkungen generativer Künstlicher Intelligenz auf Forschungsgrundlagen.
Catrina Langenegger ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Basel, wo sie im Karl Barth-Archiv an der digitalen Edition der Karl Barth-Gesamtausgabe arbeitet. Außerdem ist sie Fachreferentin für Jüdische Literatur- und Kulturgeschichte an der Universitätsbibliothek Basel und Teil des Teams Digital Humanities im Fachreferat. Darüber hinaus ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte, wo sie für das Projekt Zug in die Freiheit arbeitet. Langenegger schloss ihre Dissertation an der Universität Basel im Jahr 2024 ab.
David Lassner arbeitet an der Schnittstelle von Maschinellem Lernen und Digitalen Geisteswissenschaften. Er promovierte an der TU Berlin zu robusten maschinellen Lernmethoden für die Analyse von Textvarianten und Übersetzungsstilen. Er ist Mitgründer von Kapitel Software, wo er die KI-Entwicklung leitet, einschließlich der Einführung der auf Pflegekräfte ausgerichteten App ines. Neben seiner Arbeit im Startup ist er Teil von Stripes & Strings, das nachhaltige Digitale Geisteswissenschaften als Antwort auf die Klimakrise fördert.
Hubert Mara ist Professor für Archäoinformatik am Institute of Computational Ancient Studies (CompAS) der FU Berlin. Er erforscht die Möglichkeiten der computergestützten Analyse (2D und 3D) archäologischer Funde auf Ausgrabungen und in Museen. Er war Tenure-Track-Juniorprofessor für eHumanities in Halle, Gründer des Forensic Computational Geometry Laboratory im Interdisziplinären Zentrum für wissenschaftliches Rechnen (IWR) in Heidelberg sowie Geschäftsführer des Mainzer Zentrums für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften (mainzed). Er hat an der TU Wien studiert.
Milanka Matić-Chalkitis arbeitet als Data Steward an der im Januar 2025 gegründeten Central Data Facility der Universität Freiburg. Sie unterstützt Forschende bei datengetriebenen Forschungsvorhaben in den Geisteswissenschaften hinsichtlich des Forschungsdatenmanagements, der digitalen Forschungsinfrastruktur und der FAIR-Prinzipien sowie Open Science Policy. Sie ist am Einsatz von digitalen Methoden und Werkzeugen, darunter vor allem an digitalen Werkzeugen für die Handschriftenerkennung (HTR), in der geisteswissenschaftlichen Forschung interessiert.
Jana Mende ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanistischen Institut, Literaturwissenschaft, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Sie wurde in germanistischer Linguistik und Vergleichender Literaturwissenschaft promoviert. Ihre Lehr- und Forschungsinteressen sind Mehrsprachigkeit und Literatur, digitale Komparatistik, digitale Literaturgeschichte sowie mehrsprachige Literaturgeschichte ‚mit Deutsch‘.
Judith Müller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, wo sie das Buber-Rosenzweig-Institut koordiniert. Derzeit finalisiert sie ein Buchprojekt zur europäisch-hebräischen Literatur von 1890 bis 1938. Weitere Forschungsprojekte befassen sich mit der Rezeption hebräischer Literatur in den 1920er und 1930er Jahren sowie Fragen der Mehrsprachigkeit in Jüdischen Literaturen. Müller verfasste ihre Dissertation an der Universität Basel und der Ben-Gurion Universität des Negev. Von 2018 bis 2022 war sie als Assistentin für Jüdische Literatur am ZJS in Basel tätig.
Jonas Müller-Laackman ist zuständig für digitale Forschungsdienste an der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky und arbeitet damit an der Schnittstelle zwischen Forschungspraxis und Forschungsinfrastruktur. Neben den Digital Humanities und der Infrastrukturkritik im Kontext von Mehrsprachigkeit beschäftigt er sich mit Game Studies und der Kritik wissenschaftlicher Riten. Er ist Mitbegründer der AG Multilingual DH im DHd-Verband.
Christopher Nunn ist seit 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Dekanat der Theologischen Fakultät Heidelberg und seit 2024 Habilitand am dortigen Lehrstuhl für Historische Theologie (Antike und Mittelalter). Seit 2021 ist er einer der beiden Direktoren des TheoLabs, einem Forschungsverbund an der Schnittstelle von Theologie und Digital Humanities. Seine Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich spätantiker Epistolographie, kognitiver Semantik, Intertextualität, Wissenschaftstheorie der Digital Humanities und epistemologischen Implikationen algorithmischer Verfahren.
Sara-Lee Nußbaum studiert seit 2021 Bibliothekswissenschaft am Fachbereich Informationswissenschaft der Fachhochschule Potsdam (FHP), Deutschland. Seit 2024 unterstützt sie als studentische Mitarbeiterin Prof. Dr. Ulrike Wuttke bei der Arbeit an diesem Sammelband.
Julia Pfeiffer (M.A.) studierte Europastudien an der TU Chemnitz sowie Volkskunde/Kulturgeschichte an der Universität Jena. Seit Dezember 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Digitale Ausstellungen – Von der Typologie zur Rezeptionsperspektive unter der Leitung von Martin Siefkes. Im Rahmen ihrer Dissertation erforscht sie Interaktivität und Hybridität in Museen. Ihre Interessen liegen in den Bereichen Museumswissenschaft, Kulturanthropologie, Spielforschung und Digitalisierung der Kulturinstitutionen.
Frauke Pirk ist seit Juli 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Digital Humanities/Data Science im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Mainz. Sie hat 2018 ihren Bachelor of Arts im Fach Germanistik an der TU Chemnitz und 2021 ihren Master im Studiengang Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften an der Universität und Hochschule Mainz erlangt. Ihre Masterarbeit wurde mit dem NFDI4Culture Music Award 2022 ausgezeichnet. Von 2021 bis 2023 war sie zudem am Studium generale der Universität Mainz wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Frank Queens ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Trier Center for Digital Humanities und ist im Projekt LODinG – Linked Open Data in den Geisteswissenschaften mitverantwortlich für die technische Infrastruktur in den Teilprojekten 1 und 2.
Nadine Raddatz ist seit 2019 Mitarbeiterin der Photothek des Zentralinstituts für Kunstgeschichte. Zuvor war sie Mitarbeiterin bei der systematischen Provenienzforschung am Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Juniorprofessur Digital Humanities mit Schwerpunkt Kunstgeschichte an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie hat Kunstgeschichte, Museologie und Theater- und Medienwissenschaften in Erlangen und Mailand studiert, mit einer Abschlussarbeit im Bereich der Digital Humanities. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der digitalen Kunstgeschichte und semantischen Wissensmodellierung, Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Sammlungsgeschichte und Geschichte der Kunstgeschichte.
Torsten Roeder betreut am Zentrum für Philologie und Digitalität der Universität Würzburg den Bereich der Digitalen Editionen mit Schwerpunkt Musikwissenschaft. Zuvor vertrat er Digital-Humanities-Professuren in Rostock und Wuppertal und war als Entwickler in digitalen Editionsprojekten tätig. Aktuelle Forschungsschwerpunkte sind frühes digitales Kulturerbe und hybride Medien.
Georg Schelbert wurde 2005 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert. Er ist seit 2024 Leiter des Bereichs Photothek/Sammlungen und Digital Humanities am Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZI) München, Deutschland. Er war zuvor an der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte in Rom, an der Universität Trier und an der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Seine Forschungsinteressen umfassen die analoge und digitale Mediengeschichte der Architektur- und Kunstgeschichte, digitale Wissensmodellierung und digitale Forschungsinfrastrukturen.
Jascha Schmitz ist seit 2025 Doktorand am Max-Planck Institut für Geoanthropologie (zuvor am Lehrstuhl für Digital History der Humboldt-Universität zu Berlin | Projektmitarbeiter NFDI4Memory). In seinem Dissertationsprojekt erforscht er im Sinne einer Anthropocene History moderne, urbane Mobilität im Berlin der 1920er Jahren unter den Bedingungen prä-automobiler Infrastruktur mit Hilfe von GIS und Simulationsmethoden.
Alexandra Schneider ist seit September 2014 Professorin für Filmwissenschaft mit Schwerpunkt Mediendramaturgie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft leitet sie den Masterstudiengang Mediendramaturgie. Nach ihrem Studium an der Universität Zürich (Filmwissenschaft, Soziologie, Politische Theorie), wo sie auch promovierte, war sie am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin und an der Universiteit van Amsterdam tätig.
Christian Schröter (geb. Vater) ist Technikphilosoph und Wissenshistoriker. Er ist Digitalkurator an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart im Projekt Digitale Souveränität für Kunsthochschulen. Nach einem PostDoc-Projekt zur Frühen Geschichte der Künstlichen Intelligenz in Deutschland am Institut für Technikzukünfte des KIT war er Leitender Koordinator des Konsortiums NFDI4Culture an der Digitalen Akademie|Mainz. Er wurde in Heidelberg mit einer Arbeit zu Alan Turings Maschinen promoviert und publiziert zur Digitalität und zum Öffnen von Black Boxes.
Melanie Seltmann arbeitet am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin im Datenkompetenzzentrum QUADRIGA. Hier fungiert sie als Schnittstelle zwischen Projekt und Informationswissenschaft. Ihre Forschungsinteressen liegen insbesondere in den Bereichen Wissenschaftskommunikation, Methodenkritik, Forschungsdaten, Informationskompetenz, digitale Geisteswissenschaften, Open Science, Variationslinguistik sowie Citizen Science.
Martin Siefkes ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Chemnitz. Nach seiner Promotion in Linguistik an der TU Berlin im Jahr 2010 arbeitete er als Postdoc an der Universität IUAV in Venedig und an der Universität Bremen. Im Jahr 2021 habilitierte er sich in den Bereichen Linguistik und Digital Humanities. Seit 2022 leitet er das Forschungsprojekt Digitale Ausstellungen – Von der Typologie zur Rezeptionsperspektive. Er forscht zu multimodalen Formaten in den Digital Humanities, zur Semiotik, zu digitalen Medien und zur Interaktion von Menschen und KIs.
Manfred Thaller promovierte 1975 in Neuerer Geschichte. Im Jahre 2015 emeritierte er von einer Professur, die er im Englischen als „Humanities Computer Science“ übersetzte. Dazwischen widmete er sich der Entwicklung fachspezifischer Software und ihrer methodischen Grundlagen.
Aleksej Tikhonov promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin über die linguistische Autorenidentifikation bei historischen Handschriften am Beispiel einer tschechischen protestantischen Flüchtlingsgemeinde im Berlin des 18. Jahrhunderts. An der Universität Freiburg arbeitete er an KI-gestützten Transliterationsalgorithmen für handschriftliches Ukrainisch, Russisch und Jiddisch. Seit 2023 widmet er sich im Rahmen seines Postdoc-Projekts an der Universität Zürich der Untersuchung slawischer Sprachen und des Multilingualismus im Deutschrap und in der deutschen Jugendsprache.
Derya Tok ist seit 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin mit Schwerpunkt Filmwissenschaft im Projekt DiCi-Hub: A Research Hub for Digital Film Studies am Standort Marburg. 2019 erlangte sie ihren Bachelor of Arts im Fach Arts, Culture and Media an der Universität Groningen und schloss ebenda 2023 ihr Masterstudium im Fach Arts Media and Literary Studies mit der Arbeit „Cognizing Cinematic Color: An Eye Tracking Study into the Processes of Perception and Interpretation of Cinematic Color“ ab.
Cristina Vertan ist Senior Researcher am Herder Institut für Osteuropäische Geschichte in Marburg. Nach ihrer Promotion in Informatik an der Universität Bukarest war sie über 20 Jahre an der Universität Hamburg in den Bereichen Sprachtechnologie und Digitale Geisteswissenschaften tätig. Ihr Forschungsfeld umfasst multilinguale Anwendungen und die Modellierung der Unschärfe in historischen Dokumenten.
Christian Wachter leitet das Service Center for Digital Humanities (SCDH) an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Außerdem ist er geschäftsführend für das Center for Digital Humanities (CDH) der Universität Münster tätig. Zu seinen Forschungsinteressen zählen Theorie und Methoden der Digital Humanities, Geschichtstheorie und politische Kulturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Nach seiner Promotion zum Thema Hypertext als historiografisches Medium hat er sich digitalen Zeitungsanalysen zur Erforschung politischer Diskurse in der Weimarer Republik zugewandt.
Cosima Wagner ist promovierte Japanologin und Liaison Bibliothekarin für Ostasienstudien an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin mit einem Fokus auf Digital Humanities, Forschungsdatenmanagement und Open Science. Ihre Forschungsinteressen umfassen eine Science & Technology Studies (STS)-Perspektive auf das Management von Wissensinfrastrukturen, Mehrsprachigkeit und nichtlateinische Schriften im digitalen Raum, Area Studies Librarianship sowie Critical Algorithm Studies. Sie ist Mitbegründerin der AG Multilingual DH im DHd-Verband.
Ulrike Wuttke ist seit 2023 Professorin für Bibliothekswissenschaft - Strategien, Serviceentwicklung, Wissenschaftskommunikation am Fachbereich Informationswissenschaften an der Fachhochschule Potsdam (FHP), Deutschland. Sie wurde 2012 an der Universität Gent promoviert (Doktor der Literaturwissenschaft). Ihre Lehr- und Forschungsinteressen umfassen digitale Forschungsinfrastrukturen, Forschungsdatenmanagement, digitale Geisteswissenschaften, wissenschaftliche Kommunikation und offene Wissenschaft.
Yvonne Zimmermann ist seit 2013 Professorin für Medienwissenschaft, aktuell mit Schwerpunkt Geschichte und Pragmatik visueller Medien an der Philipps-Universität Marburg. Zuvor war sie Vertretungsprofessorin an der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 und Visiting Research Scholar an der New York University. Sie studierte Germanistik, Filmwissenschaft und Englische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich, wo sie auch promovierte und bis 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin war.