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„Neue Blüten.“: „Neue Blüten.“ Chancen und Limits der Digital Humanities in den Jüdischen Studien.

„Neue Blüten.“
„Neue Blüten.“ Chancen und Limits der Digital Humanities in den Jüdischen Studien.
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Notes

table of contents
  1. Umschlagbild
  2. Titelseite
  3. Impressum
  4. Logos
  5. „Neue Blüten.“ Chancen und Limits der Digital Humanities in den Jüdischen Studien.
    1. Zur Artefaktbiographie
    2. Bibliographie

„Neue Blüten.“ Chancen und Limits der Digital Humanities in den Jüdischen Studien.

Catrina Langenegger &
Judith Müller
Abbildung 1: Catrina Langenegger, Screenshot (ArcGIS), CC BY-SA 4.0. Dashboard digitale Karte zur Visualisierung.
Abbildung 1: Catrina Langenegger, Screenshot (ArcGIS), CC BY-SA 4.0. Dashboard digitale Karte zur Visualisierung.

Typ: Dashboard, Digitale Forschungsumgebung. Software: ArcGIS. Verwendungszweck: Zur Analyse und Visualisierung des Datensets über die Entwicklung der Flüchtlingslager des Territorialdienstes der Schweizer Armee 1942–1946. Quelle der Daten: Aus Tagesrapporten extrahiert. Diese befinden sich im Bundesarchiv Bern, sind allerdings nicht systematisch abgelegt. Umfang der Daten: Nach den Prozessen der Datenextraktion, Strukturierung, Normierung und Anreicherung umfasst das Datenset mehr als 6.000 Einträge, die alle sowohl zeitlich als auch räumlich referenziert sind. Besonderheit: Eine Software, die ursprünglich zur Visualisierung des Raumes konzipiert wurde, wird auch für die Visualisierung der diachronen Entwicklung verwendet.

Zur Artefaktbiographie

Einleitung

Die Jüdischen Studien im deutschsprachigen Raum unterliegen einer Dynamik, die bestimmt wird von historischen und erinnerungspolitischen Prägungen. Während Forschungsförderung und Studiengänge in Deutschland von der Übernahme der Verantwortung für den Holocaust geprägt sind, fehlt diese Komponente in der Schweiz, gleichzeitig bietet die schweizerisch-jüdische Geschichte in ihrer Kontinuität Möglichkeiten für ergänzende Perspektiven.1

Die Hinwendung der Jüdischen Studien zum Digitalen begann früh. Hier ist das von Hans Otto Horch initiierte Projekt Compact Memory zu nennen, das Forscher*innen deutschsprachige jüdische Zeitungen zur Verfügung stellt.2 Mit Digital Humanities (DH) im eigentlichen Sinne hatten diese frühen Anfänge zwar noch nicht viel zu tun, doch gibt es auch hierfür inzwischen Zusammenschlüsse. Unter #DHJewish werden DH-Projekte der Jüdischen Studien verzeichnet und international vernetzt.3 An diesem Verzeichnis lassen sich unterschiedliche für die Jüdischen Studien charakteristische Aspekte zeigen. Zum einen die Disziplinenvielfalt, die dazu führt, dass sich das Fach keine strikte gemeinsame Methodologie auferlegen muss, und das methodologische ‚Anlehnen‘ an größere Fächer, auch in der Ausbildung der Studierenden und jungen Forschenden, ermöglicht.4 Dies hat zu einer Offenheit ohne Berührungsängste auch für die DH geführt. Gleichzeitig gelten aber die Herausforderungen eines kleinen Faches, wodurch die Ansätze zur Integration der DH projektbasiert und teilweise stark von einzelnen Personen abhängig sind.

Im Folgenden werden zwei Projekte aus den disziplinären Schwerpunkten Geschichte und Literatur der Jüdischen Studien vorgestellt.

Die militärisch geführten Flüchtlingslager in der Schweiz, 1942–1946

Das Dissertationsprojekt war am Zentrum für Jüdische Studien der Universität Basel angesiedelt. In der Anfangsphase waren an der Universität Basel kaum Unterstützungsinfrastrukturen für den Einsatz von DH-Methoden vorhanden. In der Zwischenzeit wurden diese in Form von Serviceeinheiten, Abteilungen an der Universitätsbibliothek und Gelegenheiten zum regelmäßigen Austausch am Departement Geschichte etabliert. Bevor diese Unterstützungsmöglichkeiten bestanden, profitierte das Forschungsvorhaben bereits von der Flexibilität des sogenannten Orchideenfaches Jüdische Studien. So wurde die Zusammenarbeit mit dem DHLab der Universität Basel gesucht und in die Forschung eingebunden. Während Großprojekte wie beispielsweise Märkte auf Papier5 sich die technische DH-Expertise über Fördermittel einkaufen konnten, war dies in diesem kleinen Projekt nicht realistisch. Im Umkehrschluss erfolgte der Kompetenzaufbau im Fach über Selbststudium, aber auch gezielte Weiterbildungen. Der positive Effekt dabei war, dass das Wissen im Fach aufgebaut und weitergegeben werden konnte.6

Das Forschungsprojekt selbst hatte die Flüchtlingsbetreuung durch das Schweizer Militär während des Zweiten Weltkrieges zum Gegenstand. Die gute Quellenlage – es konnten Wochenberichte über die Auslastung der Lager für fast den ganzen Untersuchungszeitraum zusammengestellt werden – machte eine statistische Untersuchung der verschiedenen vom Militär geführten Lager möglich. Die Anwendung von DH-Tools ging aber über die historische Statistik hinaus. Mithilfe von Datenbereinigung, Normierung und vor allem Datenanreicherung konnten komplexe Fragestellungen adressiert werden. Kernstück der Verwendung von DH-Methoden ist eine digitale Karte, die in Form eines Dashboards die vielseitigen Entwicklungen in der Flüchtlingsaufnahme auf der erarbeiteten Datengrundlage visualisieren kann. Dabei wurde die Geoinformationssoftware ArcGIS auf eine neue Art und Weise genutzt: zur Darstellung nicht nur einer räumlichen Verteilung, sondern auch einer zeitlichen Entwicklung. Hindernisse aufgrund der Software, die nicht auf die Darstellung einer diachronen Entwicklung ausgelegt war, konnten aber verhältnismäßig gut überwunden werden.7 Mittels der interaktiven Karte werden verschiedene Kategorien in ihrem Zusammenhang dargestellt. Diese betreffen zum einen die Lager selbst, also ihre geografische Lokalisierung, ihre jeweilige Unterstellung und Zugehörigkeit in der militärischen Aufteilung des geografischen Raumes, ihr Nutzungstyp, und ihre materielle Ausgestaltung, also der Gebäudetyp. Durch die chronologische Darstellung der Flüchtlingsunterbringung in den verschiedenen Lagern lassen sich zudem der Kriegsverlauf um die Schweizer Grenzen herum, die Spitzen der Flüchtlingsbewegung und -betreuung sowie die Umsetzung militärstrategischer Taktik in Bezug auf die für Ausländer*innen untersagten Zonen der Schweiz nachvollziehen.

Zusätzlich flossen die Daten zu den Flüchtlingen in die Untersuchung ein. Hierfür wurden in den historischen Quellen neben der Unterscheidung zwischen den Flüchtlingskategorien militärisch und zivil, der auch eine rechtliche Komponente inhärent war, die Gruppe von französischen und italienischen Frauen und Kindern, die die Schweiz aus humanitären Gründen im Herbst 1944 aufnahm, separat dokumentiert und die Daten mit Informationen aus Inspektionsrapporten angereichert, die beispielsweise Aussagen darüber machen, ob in einem Lager Familien oder alleinstehende Männer untergebracht waren. In Kombination mit den Gebäudetypen lässt sich die Verteilung der Flüchtlinge auf mehr oder weniger gut eingerichtete und komfortable Lager aufgrund ihrer humanitären Kategorie untersuchen.

Elias Canettis Mehrsprachigkeit im einsprachigen Text

„Ich glaube immer, daß mir die Sprache, in der ich schreibe, darum so besonders wichtig geworden ist, weil ich auch in anderen Sprachen immer gelesen habe.“8 Mit dieser Aussage brachte Elias Canetti zwei Punkte zum Ausdruck, die für das Projekt als Forschungsprämissen gelten: a) die Bedeutung der deutschen Sprache für Canetti als Schreibenden und die Tatsache, dass er b) in vielen anderen Sprachen las. Das vorgestellte Projekt widmet sich der Mehrsprachigkeit des einsprachig Schreibenden Canetti. Die institutionelle Ansiedlung an der Zentralbibliothek Zürich (ZB) kam im Rahmen der am ZB-Lab verankerten Willy-Bretscher-Fellowships zustande und zeigt damit einen weiteren Zugang zu digitalen Methoden: über die projektorientierte Verknüpfung mit forschungsunterstützenden Infrastrukturen wie Bibliotheken. Neben der punktuellen institutionellen Anbindung von Forschungsprojekten der Jüdischen Studien jenseits der Universitäten entstehen so Chancen interdisziplinärer Verknüpfung: Canetti als Autor, dessen Werk vor allem in der Germanistik erforscht wurde, gewinnt durch seine Mehrsprachigkeit als Untersuchungsgegenstand und die Kontextualisierung in den Jüdischen Studien an Komplexität.9 Gleichzeitig verortet sich das Projekt methodologisch am Schnittpunkt Literaturwissenschaft und DH.

Elias Canetti wurde am 25. Juli 1905 in Rustschuk, Bulgarien, in eine sephardische Familie geboren. Judeo-Español gehörte neben Bulgarisch genauso zu seinem Alltag wie das von den Eltern gesprochene Deutsch und die heilige Sprache, Hebräisch. Einige Jahre in Manchester führten zum Erwerb des Englischen und schließlich brachte ihm die Mutter mit strengem Eifer Deutsch bei, als sie nach dem Tod ihres Mannes mit den Kindern nach Wien zog.10

Canettis biographische Mehrsprachigkeit bzw. die mehrsprachigen Erfahrungen seiner Kindheit wurden auch im ersten Teil der dreiteiligen Autobiographie Canettis, Die gerettete Zunge (erschienen 1977), thematisiert.11 Da Die gerettete Zunge vor allem die frühen Lebensjahre bzw. -jahrzehnte von Canetti umfasst, thematisiert dieser Text insbesondere die Grundlagen für die Mehrsprachigkeit.

Mittels von der Abteilung Digitalisierung der ZB zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung gestellter Digitalisate dieses Teils von Canettis Autobiographie konnte mit den webbasierten Voyant-Tools die Häufigkeit von dem Thema Sprache zuzuordnenden Begriffen untersucht werden. Insgesamt zählt das Tool 120.172 Wörter, wobei es die durchschnittliche Satzlänge mit 21,5 Wörtern angab. Was für das Verständnis von Canetti und Sprache wichtig erschien, war aber weniger die exakte Anzahl von spezifischen Wörtern, sondern ein Gesamteindruck und die Frage, welche Stellung Sprache in seinem Wortschatz einnimmt. Lässt man sich vom Tool die hundert Begriffe in einer Wortwolke abbilden, die 39-mal oder mehr auftauchen, ist die Bedeutung der Mutter, die mit 439-mal am häufigsten auftaucht, deutlich zu erkennen. Ihre Rolle beim Erwerb des Deutschen wurde bereits erwähnt. Darüber hinaus gehören aber auch zahlreiche Begriffe aus dem Wortfeld Sprache zu den am häufigsten genannten. Mit den Ausdrücken Miss und King wird die Einsprachigkeit des Textes gebrochen.

Eine Bubblegraphik kann zeigen, dass vor allem Sprache selbst ein im Text häufig auftauchendes Thema ist. Auch die deutsche Sprache und punktuell das Englische werden ausführlicher behandelt. Weniger dominante Sprachen in Canettis Leben nehmen auch im Text weniger Raum ein, sind aber auffindbar. Einerseits ist Elias Canetti grundsätzlich als einsprachiger, in deutscher Sprache schreibender Autor einzuordnen. Andererseits lädt der Ansatz der latenten Mehrsprachigkeit dazu ein, dieses Verständnis von Canetti als Autor und seiner Literatursprache zu hinterfragen.12 Das Referieren über die Sprachen der Kindheit in Die gerettete Zunge ist ein Beispiel von latenter Mehrsprachigkeit.

Schlussbemerkungen

In den Ausführungen konnte die Bedeutung von DH-Tools bei der Visualisierung von historischen Abläufen einerseits sowie von Distant-Reading-Methoden, die weitere Kontexte literarischer Produktion berücksichtigen, andererseits verdeutlicht werden. Im Projekt zu den militärisch geführten Flüchtlingslagern in der Schweiz war es so möglich, die geographische und sich wandelnde Verteilung von Flüchtlingen in den Lagern sowie die Nutzung von unterschiedlichen Gebäudetypen etc. zu erfassen und visuell nachvollziehbar zu machen. Das Canetti-Projekt verdeutlichte die Bedeutung von DH-Tools beim Verständnis eines komplexen und weiten Kontextes und diente dem Aufzeigen der Verwendung von sprachbezogenen Begriffen in Die gerettete Zunge.

Beide DH-Projekte haben von der Agilität eines kleinen Faches profitiert: sei es in der schlanken Umsetzung von Kooperationen oder durch die gedankliche Flexibilität, die ein Fach hervorbringt, das natürlicherweise mit einem Disziplinen- und Methodenmix arbeitet und bei dem der Blick über den Tellerrand zur Identität gehört. Die Hinzunahme von Methoden der DH der Statistik und Humangeographie und von Distant-Reading haben den Projekten, die ohnehin zwischen der Geschichtswissenschaft beziehungsweise der Literaturwissenschaft und den Jüdischen Studien angesiedelt waren, zum Erfolg verholfen. Deutlich ist die Notwendigkeit der Eigeninitiative zu Tage getreten, die das Fehlen institutioneller Strukturen kompensiert. Diese Herausforderung besteht in den Jüdischen Studien nicht nur mit Blick auf die DH und so können Forschende oft auf ein weites Netzwerk und internationale Beziehungen zurückgreifen, das auch vom Austausch im Umgang mit digitalen Methoden profitiert.

Bibliographie

  1. Braun, Christina von und Mich Brumlik, Hg. Handbuch Jüdische Studien. Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2018.
  2. Burghartz, Susanna. „Märkte auf Papier. Informationen, Daten und Nachrichten im Basler ‚Avisblatt‘, 1729–1845.“ Datenportal, Schweizerischer Nationalfonds. Aufgerufen am 3. Oktober 2025. https://data.snf.ch/grants/grant/182156.
  3. Canetti, Elias. Die gerettete Zunge. München: Hanser, 1977.
  4. #DHJewish. „Startseite.“ Aufgerufen am 3. Oktober 2025. https://dhjewish.org/.
  5. Göbel, Helmut. Elias Canetti. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005.
  6. Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universitätsbibliothek. „Compact Memory.“ Aufgerufen am 3. Oktober 2025. https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm.
  7. Hanuschek, Sven. „Chronik Elias Canetti.“ In Elias Canetti, herausgegeben von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer. Graz, Wien: Literaturverlag Droschl, 2005.
  8. Holzinger, Alfred. „Gespräch mit Elias Canetti.“ In Elias Canetti, herausgegeben von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer. Graz, Wien: Literaturverlag Droschl, 2005.
  9. Langenegger, Catrina. „Digital Academy 2023: Catrina Langenegger about Swiss Military Refugee Camps.“ Center for Uncertainty Studies Blog (Blog). Universität Bielefeld. 5. April 2024, aufgerufen am 17. Oktober 2025. https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/digital_academy_2023_catrina_langenegger.
  10. Lezzi, Eva und Dorothea M. Salzer, Hg. Dialog der Disziplinen: Jüdische Studien und Literaturwissenschaft. Berlin: Metropol Verlag, 2009.
  11. Printed Markets. „Printed Markets. The Basel Avisblatt 1729-1845.“ Aufgerufen am 17. Oktober 2025, https://avisblatt.ch/.
  12. Radaelli, Giulia. Literarische Mehrsprachigkeit. Sprachwechsel bei Elias Canetti und Ingeborg Bachmann. Berlin: Akademie Verlag, 2011.
  13. Universität Basel Departement Geschichte. „Tabea Wullschleger. Das Leitungspersonal der zivil geführten Lager und Heime für Flüchtlinge in der Schweiz (1940–1949).“ Wullschleger Tabea Muriel, Dissertationsprojekt. Aufgerufen am 17. Oktober 2024. https://dg.philhist.unibas.ch/de/personen/tabea-wullschleger/dissertationsprojekt/.

Anmerkungen

  1. 1 Zwar wird seit den 1990er Jahren die Rolle der Schweiz in der Forschung und im öffentlichen Diskurs auch kritisch beurteilt, einen Niederschlag in der Forschungsförderung hatte dies aber nicht. So werden Einrichtungen, die nicht über die Haushalte der Universitäten finanziert werden, in der Regel von jüdischen Stifter*innen getragen.
  2. 2 „Compact Memory,“ Goethe-Universität Frankfurt am Main, Universitätsbibliothek, aufgerufen am 3. Oktober 2025, https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/cm.
  3. 3 „Startseite,“ #DHJewish, aufgerufen am 3. Oktober 2025, https://dhjewish.org/.
  4. 4 Vgl. Christina von Braun und Micha Brumlik, hg., Handbuch Jüdische Studien (Köln, Weimar, Wien: Böhlau, 2018), 12.
  5. 5 Vgl. Projektbeschrieb Susanna Burghartz, „Märkte auf Papier. Informationen, Daten und Nachrichten im Basler ‚Avisblatt‘, 1729–1845,“ Datenportal, Schweizerischer Nationalfonds, aufgerufen am 3. Oktober 2025, https://data.snf.ch/grants/grant/182156; „Printed Markets. The Basel Avisblatt 1729–1845,“ Printed Markets, aufgerufen am 17. Oktober 2025, https://avisblatt.ch/.
  6. 6 Bspw. die Beratung weiterer Einzelprojekte wie „Tabea Wullschleger. Das Leitungspersonal der zivil geführten Lager und Heime für Flüchtlinge in der Schweiz (1940–1949),“ Wullschleger Tabea Muriel, Dissertationsprojekt, Universität Basel Departement Geschichte, aufgerufen am 17. Oktober 2024, https://dg.philhist.unibas.ch/de/personen/tabea-wullschleger/dissertationsprojekt/.
  7. 7 Zum Umgang mit technischen Fragen und dem Thema Unsicherheit vgl. Catrina Langenegger, „Digital Academy 2023: Catrina Langenegger about Swiss Military Refugee Camps,“ Center for Uncertainty Studies Blog (Blog), Universität Bielefeld, 5. April 2024, aufgerufen am 17. Oktober 2025, https://blogs.uni-bielefeld.de/blog/ceus/entry/digital_academy_2023_catrina_langenegger.
  8. 8 Alfred Holzinger, „Gespräch mit Elias Canetti,“ in Elias Canetti, hg. von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer (Graz, Wien: Literaturverlag Droschl, 2005), 13.
  9. 9 Zu Jüdischen Studien und Literaturwissenschaft siehe Eva Lezzi und Dorothea M. Salzer, Hg., Dialog der Disziplinen: Jüdische Studien und Literaturwissenschaft (Berlin: Metropol Verlag, 2009).
  10. 10 Zu diesen biographischen Stationen siehe auch Helmut Göbel, Elias Canetti (Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005), 10–93; Sven Hanuschek, „Chronik Elias Canetti,“ in Elias Canetti, hg. von Kurt Bartsch und Gerhard Melzer (Graz, Wien: Literaturverlag Droschl, 2005), 223–28.
  11. 11 Elias Canetti, Die gerettete Zunge (München: Hanser, 1977).
  12. 12 Zu latenter Mehrsprachigkeit siehe: Giulia Radaelli, Literarische Mehrsprachigkeit. Sprachwechsel bei Elias Canetti und Ingeborg Bachmann (Berlin: Akademie Verlag, 2011), 61–62.

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